Blog: Kommunikations-Fail Teil 1

Kommunikations Fail1 1024x572 Blog: Kommunikations Fail Teil 1Maria hat Halsschmerzen im Bett.

Ich: Ich hab mir eine Tablette geholt.
Mann: Sind das die Richtigen?
Ich (dreht die Packung von links nach rechts): Hmm, schon.
Mann: Sicher?
Ich: Die haben schon so ausgesehen. Und Halstabletten sehen doch immer so aus. Das müssten sie sein.

Und wie optimistisch sie ist, wenn sie die Lutschtablette mit den Worten: “Das müssten sie sein” in den Mund wirft …
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Blog: Vor drei Jahren auf einer Party

Am 23. November 2007 war mein Name noch Stolp und ich lebte in Bonn. Die “erste große Liebe” ging nach vier Jahren in die Brüche und was danach folgte, war gelinde gesagt … Bockmist. Irgendwann im November 2007 ging mir mein Leben ganz schön auf die Nerven, dass ich etwas ganz verrücktes machen wollte. Spontan sein. Und zwar so richtig. Da sitzen ein paar Jungs in Berlin und filmen einen Typen ein Jahr lang. Egal, wo er ist und egal, was er tut. Das ist Trueman.tv!
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Blog: Schlaflos in drei Phasen

Ich kann nicht schlafen. Sogar mein Baby ist unruhiger als sonst. Der Mond ist nicht Schuld, ich habe schon nachgesehen. Also sitze ich (wieder) hier und … tja, und was? Warum öffne ich nicht sofort meinen nächsten ToDo-Kram und fange an zu arbeiten? Richtig, weil es viel zu viel und viel zu wichtige Kopfarbeit wäre. Und nachts um 01:00 Uhr ist der (oder mein) Kopf nicht dazu geschaffen, um zu arbeiten. Was mich der Lösung meines Problems trotzdem nicht näher bringt. Da ich all den anderen schlaflosen Nachtschrecken helfen möchte, gibt es hier meine Top-Beschäftigungstherapien, wenn sich der liebe Schlaf nicht einstellen möchte.
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Blog: Deutsch-Maria / Maria-Deutsch

Das Fenster … ist auf. Er sagt nichts. Maria friert still und heimlich vor sich hin.

  • Ist dir kalt?
  • Wenn dir kalt ist, können wir auch das Fenster zu machen.
  • Du kannst das Fenster ruhig zu machen, wenn dir kalt ist. Ok?

Und zwar natürlich OHNE jemals dabei auszusprechen, dass verdammt noch mal MIR kalt ist und er natürlich JETZT das verflixte Fenster zu machen soll!
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Blog: Die Griechin in mir

Gestern hat sich spontan und halbwegs zufällig ein Telefonat mit meiner Vergangenheit ergeben. Nach einer Stunde waren wir beide sehr verwirrt über die Tatsache, dass sich Stimmen in so vielen Jahren so überhaupt gar nicht verändern. Wir hatten nur das seltsame Gefühl, mit einer Person zu sprechen, die man einerseits sehr gut kennt, sich aber andererseits auch total fremd fühlt. Als hätte man die Erinnerung eines Anderen. Glücklicherweise konnten wir darüber lachen. Weniger witzig war dann die Erkenntnis, dass es auf der Welt tatsächlich Menschen gibt, die ich zwar jahrelang nicht gesehen habe, die mich aber noch immer so gut kennen, dass sie mir eindeutige Lebensratschläge erteilen können, die ich nicht hätte besser formulieren können.
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Blog: Ich hab immer etwas zum Nachdenken

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, was die Person über euch gedacht hat, an der ihr gerade vorbeigegangen seid? Ich tue das ständig. Ganz unbewusst. Ich spaziere also durch die Stadt und beobachte die Leute, wen sie denn beobachten. Dabei überlege ich mir, wie alt sie sein könnten, ob sie verheiratet sind, ob sie glücklich sind und wohin sie fahren oder laufen könnten. Ich taxiere Männer in Anzügen und ziehe im Kopf ihre Krawatte zurecht und nehme die Schuhe zur Kenntnis, die lange keine Schuhcreme mehr zu Gesicht bekommen haben. Ich kriege Hunger, wenn ich beobachte, was andere Leute essen und überlege mir dabei, wo es das wohl geben könnte.
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Blog: Guide – Wie man den Kellner NICHT ruft

Bis heute hat mich tatsächlich noch NIEMAND gesehen, wie ich einen Kellner zum Tisch rufe, um zu zahlen. Oh, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, auf was für Ideen man kommt, wenn man den Kellner nicht rufen möchte … ich bin da sehr kreativ. Und meine Schwester hat im Laufe der Jahre schon mehrere Versuche unternommen, mich zum Winken zu bekommen. Ich kann mich an einen Nachmittag im Eiscafé erinnern, an dem sie mir sagte: “Wir sitzen hier so lange, bis du den Kellner gerufen hast!” Ich fand das ziemlich amüsant. War ja schönes Wetter. Eis gab es auch. Pah – da werde ich doch nicht eine meiner nervigsten Angewohnheiten ablegen … ich hab also gewartet. Und Tina ebenso. Und gewartet. Gewartet … gewartet … gewartet … eine Stunde. Dann war es ihr doch zu bunt und sie hat den Kellner gerufen und mich erlöst. Bis heute hat sie es nicht mehr probiert, zieht mich aber regelmäßig damit auf. Kann ich auch gut verstehen. Schon ein wenig seltsam, oder? Ich hatte nie ein traumatisches Erlebnis mit einem Kellner, glaube ich. Doch wie schafft man es also, im Restaurant und Café ständig NIE einen Kellner zu rufen?
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Blog: Die kölsche Taxizentrale

Die Abo-Party der GameStar im Kölner Club Nachtschicht ging zu Ende. Zwei Kollegen und meine Schwester standen vor dem Laden und warteten auf den allseits beliebten Herrn von und zu Chef. “11880 – da werden Sie geholfen.” Also angerufen und nach einem Taxiruf in Köln gefragt. Die nette Dame rasselte derweil alle relevanten Taxisäulen runter und irritierte mich damit so sehr, dass ich sie unterbrach und höflich andeutete, dass ich doch nur ein Taxi haben möchte. Sie erwiderte, ich hätte nach einer SÄULE gefragt. Säulen: Zu denen man freiwillig und selbstständig laufen müsste, um das Taxi zu rufen. Jute Frau … wenn ich zu einer Säule laufen wollen würde, könnte ich gleich ins Hotel laufen. Will ich aber nicht. Deswegen ja das Taxi.
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Blog: Nächtliche Unternehmensberatung

Damals – mein Bruder war noch jung, gutaussehend und überaus fit *hust* – streifte Tilo mit seinen Freunden durch die Kölner Altstadt. Aus einer Kneipe raus, rein in die Nächste. Von einem Kölsch zum nächsten Kölsch. Mjam! Die sind so schön klein und immer frisch und auch schnell weg. Da ist ein Kranz ganz schnell bestellt. Im Laufe der Nacht hatten die Jungs Stück für Stück die Kneipen der Altstadt hinter sich  und der Alkohol floss weiterhin (über die Definition von Kölsch und Alkohol streite ich jetzt mal nicht). Doch wohin nun? Ziellos irrten die Männer umher, auf der Suche nach weiteren Barhockern und willigen Kellnern. Während Sie die Altstadt verließen, um die Szene Kölns auf den Ringen näher unter die Lupe zu nehmen, fiel ihr Blick auf einen Wohnblock … und einem sehr einladenden Schild mit folgender Berufsbezeichnung:
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